Buchs gestalten statt verwalten

28.10.2018 12:00
Von: Kathrin Schenker

Bärenplatz wecken aus dem Dornröschenschlaf

Leserbrief in der AZ vom 24.10.2018 von Katrin Schenker zum Thema Bärenplatz.


Die IG «Bärenplatz für alle» hat mit einer breit angelegten Bevölkerungsumfrage ermittelt, dass die Bevölkerung von Buchs den Bärenplatz als Treffpunkt und Begegnungsort gestalten möchte. Da weitere Schritte zur Realisierung nur zusammen mit politisch Verantwortlichen möglich sind, haben wir in Form eines Postulates versucht, Einwohnerrat und Gemeinderat zur Mitarbeit zu bewegen. Dabei war uns sehr wichtig, die Mitwirkung der Bevölkerung zu verankern. In der Diskussion des Geschäftes hat Gemeindeammann Urs Affolter erneut das Desinteresse des Gemeinderates an einer Gestaltung des Platzes betont und erklärt, dass der Gemeinderat bei einer allfälligen Überweisung des Postulates nur einen Bericht schreiben würde.

In der Folge wurde das Postulat leider knapp verworfen. Die Begründungen waren diffuser Art und nicht lösungsorientiert. Der Rat verstand nicht, dass es der IG um den Einbezug der Bevölkerung geht. Ein so zentraler Platz kann nur erfolgreich gestaltet werden, wenn eine Lösung verwirklicht wird, die von einer Mehrheit des Volkes getragen wird.

Meines Erachtens müssen nun alle ablehnenden Kräfte im Parlament aufzeigen können, wie wir zu einer Lösung kommen und Dornröschen aus dem Schlaf wecken können. 

 

Katrin Schenker

IG «Bärenplatz für alle», Buchs